Im Jahr 1268 wurde mit dem Bau der Kirche auf Veranlassung des Dominkaner-Ordensbischofs Albertus Magnus begonnen: 1282 hat wohl die Weihe stattgefunden.
Im Dreißigjährigen Krieg (November 1643) während der Belagerung durch die Truppen des französischen Marschalls Guebriant erlebten Besucher der Kirche das “Wunder der Augenwende”. Die darauf hin einsetzende Wallfahrt war der Anlass zur barocken Umgestaltung des Kirchenbaus ca. 100 Jahre nach der “Augenwende”.
Die ursprünglich gotischen Bauteile (z.B. ein Lettner) wurden entfernt und das “Gnadenbild” Marias auf den neuen Hochaltar im Chor der Kirche übertragen. Heute befindet sich diese Marienfigur im Hl.Kreuz-Münster.
1802/03 erfolgte die Schließung von Dominikanerkloster und Kirche im Zuge der Besetzuing durch württembergisches Militär
1806 wurde die Kirche den evangelischen Angehörigen der württembergischen Garnison in Rottweil überlassen; 1818 wurde sie zur evangelischen Stadtpfarrkirche erhoben. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die evangelischen Christen vom nahegelegenen Flözlingen aus betreut.
1924 geschah eine durchgreifende Erneuerung. Durch die Belegung mit Hunderten von Kriegsgefangenen am Ende des Zweiten Weltkriegs traten erneut schwere Schäden auf , so dass 1970 eine gründliche Restaurierung eingeleitet wurde, in deren Verlauf auch Ausgrabungen zur Erkundung der früheren Bauzustände, vor allem in der gotischen Zeit, stattgefunden haben.
Am 3.März 1974 konnte die erneuerte Predigerkirche wieder eingeweiht werden; die beiden Glocken wurden 1950 gegossen.
1806 wurde die Kirche den evangelischen Angehörigen der württembergischen Garnison in Rottweil überlassen; 1818 wurde sie zur evangelischen Stadtpfarrkirche erhoben. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die evangelischen Christen vom nahegelegenen Flözlingen aus betreut.
1924 geschah eine durchgreifende Erneuerung. Durch die Belegung mit Hunderten von Kriegsgefangenen am Ende des Zweiten Weltkriegs traten erneut schwere Schäden auf , so dass 1970 eine gründliche Restaurierung eingeleitet wurde, in deren Verlauf auch Ausgrabungen zur Erkundung der früheren Bauzustände, vor allem in der gotischen Zeit, stattgefunden haben.
Am 3.März 1974 konnte die erneuerte Predigerkirche wieder eingeweiht werden; die beiden Glocken wurden 1950 gegossen.
Dienstag, 12. Januar 2010
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