Dienstag, 16. Februar 2010

Altstadt Hüfingen


 

Das Gebäude wurde im 15. Jahrhundert als spätmittelalterliches Ackerbürgerhaus erbaut. Im 18. Jahrhundert erfolgte der Umbau zur fürstlichen Amtskanzlei. Nach umfangreicher Sanierung zog 1992 das Stadtmuseum für Kunst und Geschichte in die Nikolausgasse ein. Die historische Bausubstanz verschiedener Epochen konnte in beispielhafter Weise erhalten werden.
   
2. Fürstlich Fürstenbergisches Altenpflegeheim / Oberes Schloss


Das obere Schloss; wurde 1523 von Hans von Schellenberg erbaut. 1712 ließ Froben Ferdinand von Fürstenberg-Meßkirch das Schloss; in seiner heutigen Form neu erstellen. Auch ein großer Barockgarten gehörte zu der Anlage. Seit 1870 diente das herrschaftliche Gebäude als Fürstlich-Fürstenbergisches Landesspital. Heute ist das Kulturdenkmal ein Altenpflegeheim.
   
3. Schellenberghaus

Das Haus war bis im späten 18. Jahrhundert im Besitz der früheren Ortsherren von Schellenberg, die zu dieser Zeit hochverschuldet waren. Nach der Zwangsversteigerung lebte Joseph Anton, der letzte Spross; der Schellenberger hier völlig verarmt zur Miete bis zu seinem Tod im Jahr 1812.
   
4. Wehrturm

Der mittelalterliche Wehrturm am "Süßen Winkel" ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Er war einst Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.
   
5. Volksches Haus / Zunftkammer

Am sogenannten "Volkschen Haus" sind noch Reste der mittelalterlichen Stadtmauer, die nach der Stadterweiterung um 1400 angelegt wurde, zu erkennen. Das Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert ist an die Stadtmauer angebaut und wurde 1990 saniert. Seit 1993 hat hier die Hüfinger Narrenzunft ihren Sitz.
   
6. Stadtkirche

Die Pfarrkirche St. Verena und Gallus ist seit dem 12. Jahrhundert nachweisbar, aber sicher älter. Vom gotischen Baubestand ist nur noch der Turm mit seinen Maßwerkfenstern übrig geblieben. Der Turmhelm mit seinen grünen Ziegeln wurde um 1600 aufgesetzt.
   
7. Zehntscheuer


Die Zehntscheuer stammt aus dem Mittelalter und diente bis 1779 als bischöfliche Zehntscheuer. Noch heute ziert das Wappen des Konstanzer Bischofs aus dem Jahr 1715 das Gebäude.
   
8. Sennhof

Bei dem sehr urtümlich wirkenden Sennhof Gebäude handelt es sich vermutlich um den mittelalterlichen Vogtshof der Burganlage der Herren von Blumberg. Er wurde im 18. Jahrhundert umgebaut und gedrittelt. Im nördlichen Teil des Sennhofs befand sich das Rentamt, im mittleren die Zehntscheune und der südliche Teil wurde zu Salzstadel und Gefängnis.
   
9. Sterbehaus Lucian Reich


In der Hauptstraße 22 starb im Jahr 1900 Hüfingens großer Sohn, der Malerpoet Lucian Reich. Der Volksschriftsteller gilt als ein Begründer der Heimat- und Volkskunde. Sein bekanntestes Buch, das er auch illustrierte, "Hieronymus - Lebensbilder aus der Baar und dem Schwarzwald" hielt der Schriftsteller Heinrich Hansjakob für eines der besten Volksbücher überhaupt.
   
10. Mühle

Die Stadtmühle liegt am Rande der Hinterstadt und wurde erstmals 1523 als Besitz der Schellenberger und zum hinteren Schloss; gehörend urkundlich erwähnt. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Stadtmühle als Bierhaus genutzt und 1715 neu erbaut. 1750 brannte die Mühle ab, wurde aber unverzüglich wieder aufgebaut. Heute gilt das sanierte Gebäude als ein gelungenes Beispiel für die Altstadtsanierung in der Hinterstadt.
   
17. Rathaus

Das Rathaus entstand 1740/41 als Umbau eines bereits vorhandenen älteren Gebäudes an der Hauptstraße. Im Rahmen der Altstadtsanierung wurde Ende der achtziger Jahre auch das alte Rathaus saniert und um einen Neubau erweitert. Das 1992 bezogene neue Rathaus erhielt von der Architektenkammer Baden-Würtemberg eine Auszeichnung für beispielhaftes Bauen.
   
18. Stadthalle

Ein Teil des Schellenberghauses wurde nach dem Ersten Weltkrieg zur Festhalle umgebaut.
   
19. Bürgerhaus Krone

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