Dienstag, 16. Februar 2010

Augustinuskapelle und Schächerkapelle auf dem Fürstenberg

Kardinal-Bea-Gedächniskapelle

Zur Erinnerung an den großen Brand von 1841 im heutigen Ortsteil Fürstenberg ließ S.D. Joachim Fürst zu Fürstenberg im Jahr 1964 auf dem einstigen Burgplatz auf dem Berg eine Kapelle errichten. Sie besteht aus roh behauenem Sandstein, der auf der Gemarkung Bräunlinegn gebrochen wurde.
Die Kardinal-Bea-Gedächtniskapelle, wie die Augustinuskapelle heute auch genannt wird, ist eine Wallfahrskapelle, dund an bestimmten krichenlichen Festtagen werden hier Gottesdienste gefeiert. Ein Kreuzweg mit roten Granitkreuzen führt von der Pfarrkirche bis zur Bergkapelle. Die unter Dekmaschutz stehende Schächerkapelle ist das älteste erhaltende Gebäude innerhalb der Gemarkung Fürstenberg. Sie wird in Dokumenten aus dem Jahr 1585 erstmals und mehrfach erwähnt; ihr Namen ist möglicherweise im Zusammenghan mit dem Gerichtsplatz zu sehen, denn "Schächer" bedeutet so viel wie "Räuber". Die Kapelle befindet sich nicht direkt in Fürstenberg, sondern im Teilort Schächer.

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