Dienstag, 16. Februar 2010

Sankt Remigiuskirche - Mutterkirche der Baar Bräunlingen

Sehenswürdigkeiten
Die Geschichte der Remigiuskirche reicht bis in karolingische Zeit zurück. Im Jahre 799 schickte Abt Waldo von der Reichenau einen Mönch nach Bräunlingen, um dort in der neu errichteten Pfarrei die Seelsorge wahrzunehmen.
Bis 1694 war die Remigiuskirche - trotz ihrer Lage außerhalb der Stadtmauer - Pfarrkirche. Erst dann übernahm innerhalb der Stadt die Marienkapelle und ab 1881 die heutige neoromanische Stadtkirche diese Funktion.

Älteste erhaltene Bauteile im Turm um das Jahr 1000, Chor um 1450. Umbauten 1680 und 1859.
Spätgotischer Flügelaltar mit den Hauptfiguren Madonna, Hl. Remigius, Hl. Katharina, Hl. Barbara und Johannes der Täufer (alle um 1470).

Öffnungszeiten: nur sonntags

Literaturhinweise:
Susanne Huber-Wintermantel (2000): Die St. Remigiuskirche in Bräunlingen - Beiträge zu Geschichte und Kunst. In: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar, Bd. 43, S. 7-26. Als Sonderdruck für € 2,50 im Verkehrsamt in Bräunlingen erhältlich.
Roman Norbert Ketterer (Hrsg.) (1999): 1200 Jahre Sankt Remigius in Bräunlingen - Mutterkirche der Baar.

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